Twitter Tacheles

Mahlzeit! Was ihr jetzt lest ist Tacheles.

Ich habe mir Luft gemacht und ich habe wirklich, ehrlich, unbedingt und zu jeder Zeit ein großes Interesse daran, wie Euch meine Meinung passt. NICHT!

Wie Ihr schon mitbekommen habt, habe ich mit meinem mir damals angelegten Gaming-Account einfach bei Twitter nochmal von vorn angefangen. Ich hatte eigentlich tierisch die Fresse voll von diesem Medium. Dieses vollkommen übertriebene Gutmenschen-Geschleime, die absolut furchtbar nervige Herbst-Emo-Depri-Scheiße und ganz besonders, diese verlogenen Menschen, die sich anscheinend inzestiös in kleineren Gruppen vermehren, damals sehr geschätzte Accounts anstecken, vergiften und somit das komplette Twitterland infzieren! All das kotzt mich gerade so dermaßen an!

„Guck mal, ich poste am Tag 4 Millionen Selfies und mich interessiert es einen Scheiß ob Ihr das gut findet oder nicht.“ – Jedes Kompliment wird aber retweetet und mit massig ❤ beantwortet? Merkste Deinen Komplex noch selbst? Nein?! Tja, dann lass Dich weiter einheucheln und nimm jeden dahergelaufenen Schwanz den Du bekommen kannst!

„Ich hab mich über Twitter verliebt. In die Person hinter dem Account. Tausende DMs haben wir ausgetauscht und Er/Sie liebt mich auch!“ – Hast Du zu viel Industriereiniger inhaliert, dass Du Dir einbildest es könnte dem Anderen auch so gehen oder was? Wach auf und mach das Fenster weit auf! Du brauchst dringend Frischluft, oder aber mindestens 10 Stockwerke freien Fall und nen verdammt harten Aufschlag! Kein Mensch verliebt sich über das Internet! Man trifft die Person, baut auch physischen Kontakt auf und erst durch Berührungen, Küsse etc. ergibt sich ein Gefühl von Verliebtheit oder Liebe ODER EBEN NICHT! Dem Gegenüber dann aber trotz einseitiger Bekennung dessen, die selbe Gefühlslage vorzumachen, zeugt von enorm narzistischem Potential und sollte dringend therapeutisch, oder mit der 9mm-Patrone im Genick behandelt werden!

Zu dem Flüchtlingsthema auf Twitter sag ich nur Eins: Wenn ein Jeder der dort heuchelt er würde helfen dies auch wirklich tun würde, dann gäbe es kein Flüchtlingsthema mehr! Wer wirklich hilft, der muss im Netz nicht darüber Tweets verfassen. Der geht dahin, hilft und erwartet nicht einmal ein Dankeschön. Punkt.

Ich persönlich kann mich selbstverständlich auch nicht davon freisprechen. Ich habe selbst viele Bilder von mir hochgeladen und auch ich habe die Mentions dazu genossen. Futter fürs Ego. Logisch.

Auch ich habe mich über den unzähligen Austausch von DMs sehr in den Bann einer Dame ziehen lassen. Ich habe sie getroffen, ja. Ich habe es genossen, ja. Ich habe mich in etwas verrannt, wurde belogen und bin auf die Fresse gefallen, ja. Mittelschwerer linker Haken fürs Ego. Logisch.

Deswegen zieh ich trotzdem nicht los, schreibe Millionen von Tweets und mache mich über die Dame lustig. Ich habe Niveau und Gefühle und ja, ich bin Mensch. Logisch.

Wisst Ihr, meine persönliche Erfahrung auf Twitter ist, dass mit zunehmender Followerzahl auch der Twitterer selbst, also der Account des Menschen auf Twitter, sich unweigerlich ändert. Der Mensch dahinter keinesfalls. Ich bin immernoch das selbe Arschloch welches ich war als ich mich auf Twitter anmeldete und das werde ich auch bleiben wenn ich irgendwann mal vollständig gehen sollte.

Warum ich mich also entschieden habe neu zu Starten und mich nicht komplett zu löschen? Einfach aus dem Grund, dass mich weiterhin interessiert, wie es den Menschen hinter den von mir gefolgten Accounts geht, was sie beschäftigt, welche geistreichen (oder eben geistlosen) Gedanken sie ins WWW kloppen und ich die deutsche Sprache, den Humor und die Kunstform der „140 Zeichen Akrobatik“ sehr schätze. Weil ich hier Menschen hinter den Accounts kennengelernt habe, die mich emotional berühren, die mir gut tun und die mich zum Lachen bringen. Deswegen.

Twitter soll mir wieder Spaß machen und mich nicht mehr ankotzen. Daher habe ich mich entschieden zu Bleiben.

Eine kleine Ergänzung noch, falls Du das liest L., in diesem Beitrag ist kein einziger Satz auf Dich bezogen. Du bist eine tolle Frau, ein absolutes Sahnestück und ich bin mir sicher, dass Du Deinen Prinzen finden wirst. Wenn ich an unsere Zeit zurück denke, dann fällt mir dazu kein einziges schlechtes Wort und kein Moment ein, den ich mit Dir bereue. ❤ Alles Gute.

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Vatertag.

„Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder vor allem in Ostdeutschland als Herrentag bezeichnet, wobei die Herrentagspartie im Vordergrund steht.

Die (traditionell männlichen) Teilnehmer der Herrentagspartie machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei der oftmals viel Alkohol konsumiert wird. 

Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und der häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (dazu zählen gemeinschaftliche Ausflüge wie Grillausflüge, Ausflüge an den Angelsee, Kutschfahrten) gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt.“ Quelle: Wikipedia

Wenn ich mich umsehe, dann sehe ich einen Haufen Idioten. Eine Ansammlung von pubertierten Affen, die nichts als Alkohol im Kopf haben. Sollten diese Primaten, diese Gattung „Mann“ die ich sehe, Kinder haben, ja wahrhaft Väter sein? Sollte es einem 19 jährigen Bengel, mit mehr Gel in Millilitern auf dem Kopf als Gehirnzellen in selbigem, gesetzlich gestattet sein einen Tag zu feiern, der doch für Väter gedacht ist? Für Männer? Ich sehe eine betrunkene Horde von naiven Kackbratzen. Sehe ein Gesellschaftsbild, in welchem ich als Vater mich arg fremdschäme für andere Väter.

Wo sind diese Väter dieser Halbstarken? Wie kann man(n) als Vater verantworten, dass sein Sohn sich besinnungslos besäuft?

Ich habe folgenden Tipp für jeden Vater. Wenn es Euch möglich ist, dann verbringt diesen Tag mit Euren Kindern. Denkt einmal darüber nach. Wann habt Ihr Euch das letzte Mal einen ganzen Tag lang nur Eurem Fleisch und Blut gewidmet?

Tage, an denen Ihr nur mit Euren Kindern lacht, mit Ihnen tobt und Ihnen Eure bedingungslose Liebe zeigt. Sind diese Tage nicht viel zu selten, NEIN anders: Kann es eigentlich davon je genug Tage geben?

Ich denke nicht. Euer Klixx.

Tabula rasa

Die folgenden Zeilen habe ich gerade in der letzten Stunde verfasst, um mir Luft zu machen und runter zu kommen. Ich dachte ich lass euch mal dran Teil haben.

Tabula rasa

Ich hab wirklich lang damit gerungen doch nun ist es so weit!

Ich dachte Deine dummen Spielchen legen sich mit der Zeit!

Doch immer drehst Du frei, immer wieder bist Du so!

Was zum Teufel läuft verkehrt bei Dir? WIR haben BEIDE einen Sohn!

Den Arsch reiß ich mir auf und nicht nur für den Kleinen, auch für Dich!

Seit zwei Jahren sind wir nun getrennt und ich brauch das Alles nicht!

Immer wieder sagte ich: „Reiß Dich endlich mal am Lappen,

hör auf Dich hier so aufzuspielen und verhalte Dich erwachsen!“

Doch jetzt ist’s Limit erreicht! Du bekommst jetzt was Du willst!

Diese Zeilen sind Dein Dämpfer, jetzt ist genug drüber gechillt!

Was denkst Du eigentlich wer Du bist mit Deinen 24 Lenzen,

dass Du meinst Du entscheidest was ich tue und Du weist mir meine Grenzen?!

Einen Scheiß wirst Du tun und ich sag Dir auch warum:

Jeder Satz aus Deinem Kopf ist untertrieben: nur strohdumm!

Glaubst Du wirklich, dass Deine hinterlistigen Spielchen Dir hier irgendetwas bringen?!

Mein Sohn liebt mich über alles, da kannst Du noch so viel Mist singen!

Selbst nach zwei Jahren machst Du noch den Affen und anstatt höflich drum zu bitten,

meinst Du Du verbietest mir, Kontakt zu strickt jedem Mensch mit Titten?!

Ich hab so die Fresse voll, komm endlich klar: Du bist die Ex!

Geh jemand anderem auf die Nerven Du aufrecht laufender Komplex!

Was denkst Du eigentlich wer Du bist? Raffst Du’s noch ab Du kleines Kind?!

Denkst Du ich seh‘ nicht was Du abziehst? Hältst Du mich wirklich für so blind?!

Glaubst Du ich schau leise zu, wenn Du unserem Sohn erklärst,

dass sein Papa ihn nicht sehen will, lieber mit fremden Frauen verkehrt?!

Unser kleiner Mann ist vier! Hast Du überhaupt Gewissen,

oder hat Dir Dein Witz vom Macker den Rest Hirn jetzt weggeritten?!

Denkst Du wirklich, dass was Du mit meiner Mama quatscht bleibt ganz allein bei ihr?!

Ich hab ‘nen Protipp für Dich Fotze: Meine Mutter hält zu mir!

Sollte ich noch einmal hören, dass Du unserem Sohn sowas erzählst,

dann ist Schluss mit guter Laune und das wirst Du dann auch sehen!

Na was ist?! Bist Du jetzt beleidigt?! Schick Dein Bübchen ruhig mal lang!

Das Fallobst nehm‘ ich gern auseinander, mit Augen zu und einer Hand!

Du kleines Miststück! Mach ruhig weiter so! Komm ich brüll’s Dir in’s Gesicht:

DU TREIBST NICHT EINEN HAARSPALT HASS ZWISCHEN MEINEN SOHN UND MICH!

Das hier war Klartext! Tabula rasa! Merk Dir das!

Das bedeutet: „Nägel mit Köpfen“! Damit Du Dumpfhirn es auch raffst!

(An die Schneekönigin, by @klixxcore)

Dich „Interprezitieren“

Dich „Interprezitieren“

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“

Also los, lass uns gehen Baby und zusammen nach Leben streben.

„Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“

Also los, lass uns leben Baby und planlos zusammen Lachen.

Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.“

Also los, lass uns genießen Baby, denn ich hab’s Bereuen satt.

„Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“

Also los, lass mich Dich nehmen Baby bis das die Norm unter uns bricht.

„Du kannst dein Leben nicht verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.“

Also los, lass uns jetzt tun Baby, wonach unsere Lippen immer riefen.

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“

Also los, lass es uns wagen Baby uns ineinander zu verlieren.

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.“

Also los, lass uns summieren Baby und zusammen Zeit verschieben.

„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“

Also los, lass uns erfahren Baby, wofür wir hier sind, unter uns.

„Liebe ist der Wunsch etwas zu geben, nicht etwas zu erhalten.“

Also los, nimm was ich Dir gebe Baby, doch Du musst mich dann behalten.

(by @klixxcore)

Einer dieser Tage…

Einer dieser Tage…

Einer dieser Tage die ich nie vergessen werde,

war im Oktober vor sieben Jahren denn Du betratst die Erde.

Es war 12:58 Uhr und dort waren nun 2990 Gramm,

mit 49cm Länge und 33cm Kopfumfang.

Bis zu diesem Tag war ich planlos – Wenn überhaupt, dann jemand, zu dem man „großes Kind“ sagen kann.

Doch auf einmal warst Du da. Du gabst allem einen Sinn und formtest mich zu einem Mann.

Ich seh’s klar vor mir: Sekunde Eins, Tränen vor Glück,

blanke- ja rohe Emotion die mich erfüllte Stück für Stück.

Ich denke gern daran zurück.

Das war einer dieser Tage die ich nie vergessen werde,

dessen Erinnerung ich schütze und in mir trage bis ich sterbe.

Seit diesem Tage bist Du Hoffnung, bist Du Kraft,

bist Du dieser eine Ansporn durch den ich einfach alles schaff.

Du bist mein Omega und Alpha, machst mich jeden Tag reicher,

verzauberst meine Welt und zeichnest meine harten Züge weicher.

Vor diesem einen Tag hab ich alles an Gefühl verdrängt.

An diesem Tag hab ich mein Leben Dir geschenkt.

Das war einer dieser Tage an dem sich nichts mehr bewegt,

ja einer dieser Tage an dem die Zeit stillsteht.

Dieser eine Tag, der mich auf ewig begleitet und berührt im Oktober 2010.

(by @klixxcore)

Wörter

Wörter

Ich kann ganz gut mit Wörtern. Ich kann graue Floskeln durch verschmitzte Adjektive in farbenfrohe Sätze wandeln. Kann durch Wortstamm und Worttiefe, Themen sachgerecht behandeln.

Ich kann Beschreiben und Erklären. Kann Ausgeben und Verzehren. Kann Aufschreiben und Lesen und durch Gelesenes im Leben, Gedanken auch an Wünsche kleben.

Ein einzelnes Wort kann eine Waffe sein. Es kann Schmerz verursachen und Pein.

Das größte Waffenwort kennt jeder. Dieses scharfe Wort ist „Nein“.

Auch im Zusammenhang mit anderen kann man ein Nein nicht einfach wandeln.

Ein Nein, aber… kann es kleiden, denn nur das Nein ist sehr bescheiden.

Also verlange ich nach Wörtern, die mir das Wort näher erörtern.

Nach Sätzen die es füllen und so Wissen ums Wort hüllen um das Waffenwort als solches, diese Spitze eines Dolches, irgendwie noch zu entwaffnen, denn allein bleibt es nicht haften.

Ich vergesse dabei leider, dass die Sätze ums Wort Kleider und kein Kokon sind die es wandeln auf das das Nein wird anders handeln.

Ich kann ganz gut mit Wörtern. Ich kann Beschreiben und Erklären. Kann Ausgeben und Verzehren. Kann Aufschreiben und Lesen und durch Gelesenes im Leben, Gedanken auch an Wünsche kleben.

Ich wünschte Nein wäre das Wort, dass Du zu mir sagst. Aus Deinem Mund und hier vor Ort.

In Kleidern wie den folgenden:

„Nein, ich will nicht woanders hin. Ich möchte Dein sein. Jetzt. Sofort.“

Wörter. Ich kann ganz gut mit Wörtern.

(by @klixxcore)

2 Jahre Twitter – 2 Jahre mit Euch.

2 Jahre Twitter – 2 Jahre mit Euch.

Gestern war mein 2. Tweburtstag [Römische Fanfare hier vorstellen]. Ich zeig Euch mal meinen allerersten Tweet… https://twitter.com/klixxcore/status/285062063208923136 🙂

Mittlerweile bin ich, wie wohl die meisten meiner Herztweaks, den Stars und Sternchen denen ich damals folgte und wegen denen ich mich aus Neugier auf Neues angemeldet hatte (Stress mit der bösen Schneekönigin bewusst ausgenommen), wieder entfolgt. (Siggi zählt nicht. DER BLEIBT! #FAKT)

Dieses Medium „Twitter“ hat mir die Augen geöffnet. Das ist keine Metapher, sondern die reine Wahrheit. Ein Sammelsurium an faszinierenden Charakteren, wahrhaft liebenswerten Menschen, verzaubernden Poeten, Kerlen mit Eiern aus Kruppstahl und Frauen….Hach…. Frauen, die mir beinahe täglich wieder den Atem rauben. Twitterländer und Twitterländerinnen, vollkommen unabhängig von Alter, religiöser oder politischer Gesinnung, sexueller Orientierung und dem ganzen anderen Kategorie-Schwachsinn(!), die mich allein durch die Wahl ihrer Worte wahnsinnig interessieren.

Accounts…..NEIN! Menschen, die mir vorher unvorstellbar gewesen wären, schmücken meine Timeline mit ihren 140 Zeichen- Ergüssen und es kommen beinahe täglich neue hinzu. Ein jeder ein Gewinn für mich und ein jeder absolut einmalig im Umgang mit seinen eigenen Worten, seiner Finesse, durch die Gestaltung der Sprache zu beflügeln und mich durch, bzw. in seine Gedanken zu entführen.

Ich möchte mit diesem Blogeintrag eigentlich nichts sagen außer „DANKE!“.

Danke, dass ich Euch lesen darf und Ihr mir so manche Lachfalte beschert. Das Ihr mir Momente der Gänsehaut, des kleinen Glücks, der Zufriedenheit und des Verständnisses schenkt. Ein großes Danke, dass Ihr mich inspiriert und Ihr meinen Alltag bereichert.

Nach diesen nun zwei Jahren hier, kann ich eins ganz gewiss behaupten:

„Schön habt Ihr’s hier. Hier bleib‘ ich.“

#kleinerdrei, Euer Klixx

Kannste lesen, musste aber nicht!