Tabula rasa

Die folgenden Zeilen habe ich gerade in der letzten Stunde verfasst, um mir Luft zu machen und runter zu kommen. Ich dachte ich lass euch mal dran Teil haben.

Tabula rasa

Ich hab wirklich lang damit gerungen doch nun ist es so weit!

Ich dachte Deine dummen Spielchen legen sich mit der Zeit!

Doch immer drehst Du frei, immer wieder bist Du so!

Was zum Teufel läuft verkehrt bei Dir? WIR haben BEIDE einen Sohn!

Den Arsch reiß ich mir auf und nicht nur für den Kleinen, auch für Dich!

Seit zwei Jahren sind wir nun getrennt und ich brauch das Alles nicht!

Immer wieder sagte ich: „Reiß Dich endlich mal am Lappen,

hör auf Dich hier so aufzuspielen und verhalte Dich erwachsen!“

Doch jetzt ist’s Limit erreicht! Du bekommst jetzt was Du willst!

Diese Zeilen sind Dein Dämpfer, jetzt ist genug drüber gechillt!

Was denkst Du eigentlich wer Du bist mit Deinen 24 Lenzen,

dass Du meinst Du entscheidest was ich tue und Du weist mir meine Grenzen?!

Einen Scheiß wirst Du tun und ich sag Dir auch warum:

Jeder Satz aus Deinem Kopf ist untertrieben: nur strohdumm!

Glaubst Du wirklich, dass Deine hinterlistigen Spielchen Dir hier irgendetwas bringen?!

Mein Sohn liebt mich über alles, da kannst Du noch so viel Mist singen!

Selbst nach zwei Jahren machst Du noch den Affen und anstatt höflich drum zu bitten,

meinst Du Du verbietest mir, Kontakt zu strickt jedem Mensch mit Titten?!

Ich hab so die Fresse voll, komm endlich klar: Du bist die Ex!

Geh jemand anderem auf die Nerven Du aufrecht laufender Komplex!

Was denkst Du eigentlich wer Du bist? Raffst Du’s noch ab Du kleines Kind?!

Denkst Du ich seh‘ nicht was Du abziehst? Hältst Du mich wirklich für so blind?!

Glaubst Du ich schau leise zu, wenn Du unserem Sohn erklärst,

dass sein Papa ihn nicht sehen will, lieber mit fremden Frauen verkehrt?!

Unser kleiner Mann ist vier! Hast Du überhaupt Gewissen,

oder hat Dir Dein Witz vom Macker den Rest Hirn jetzt weggeritten?!

Denkst Du wirklich, dass was Du mit meiner Mama quatscht bleibt ganz allein bei ihr?!

Ich hab ‘nen Protipp für Dich Fotze: Meine Mutter hält zu mir!

Sollte ich noch einmal hören, dass Du unserem Sohn sowas erzählst,

dann ist Schluss mit guter Laune und das wirst Du dann auch sehen!

Na was ist?! Bist Du jetzt beleidigt?! Schick Dein Bübchen ruhig mal lang!

Das Fallobst nehm‘ ich gern auseinander, mit Augen zu und einer Hand!

Du kleines Miststück! Mach ruhig weiter so! Komm ich brüll’s Dir in’s Gesicht:

DU TREIBST NICHT EINEN HAARSPALT HASS ZWISCHEN MEINEN SOHN UND MICH!

Das hier war Klartext! Tabula rasa! Merk Dir das!

Das bedeutet: „Nägel mit Köpfen“! Damit Du Dumpfhirn es auch raffst!

(An die Schneekönigin, by @klixxcore)

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Dich „Interprezitieren“

Dich „Interprezitieren“

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“

Also los, lass uns gehen Baby und zusammen nach Leben streben.

„Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“

Also los, lass uns leben Baby und planlos zusammen Lachen.

Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.“

Also los, lass uns genießen Baby, denn ich hab’s Bereuen satt.

„Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“

Also los, lass mich Dich nehmen Baby bis das die Norm unter uns bricht.

„Du kannst dein Leben nicht verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.“

Also los, lass uns jetzt tun Baby, wonach unsere Lippen immer riefen.

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“

Also los, lass es uns wagen Baby uns ineinander zu verlieren.

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.“

Also los, lass uns summieren Baby und zusammen Zeit verschieben.

„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“

Also los, lass uns erfahren Baby, wofür wir hier sind, unter uns.

„Liebe ist der Wunsch etwas zu geben, nicht etwas zu erhalten.“

Also los, nimm was ich Dir gebe Baby, doch Du musst mich dann behalten.

(by @klixxcore)

Einer dieser Tage…

Einer dieser Tage…

Einer dieser Tage die ich nie vergessen werde,

war im Oktober vor acht Jahren denn Du betratst die Erde.

Es war 12:58 Uhr und dort waren nun 2990 Gramm,

mit 49cm Länge und 33cm Kopfumfang.

Bis zu diesem Tag war ich planlos – Wenn überhaupt, dann jemand, zu dem man „großes Kind“ sagen kann.

Doch auf einmal warst Du da. Du gabst allem einen Sinn und formtest mich zu einem Mann.

Ich seh’s klar vor mir: Sekunde Eins, Tränen vor Glück,

blanke- ja rohe Emotion die mich erfüllte Stück für Stück.

Ich denke gern daran zurück.

Das war einer dieser Tage die ich nie vergessen werde,

dessen Erinnerung ich schütze und in mir trage bis ich sterbe.

Seit diesem Tage bist Du Hoffnung, bist Du Kraft,

bist Du dieser eine Ansporn durch den ich einfach alles schaff.

Du bist mein Omega und Alpha, machst mich jeden Tag reicher,

verzauberst meine Welt und zeichnest meine harten Züge weicher.

Vor diesem einen Tag hab ich alles an Gefühl verdrängt.

An diesem Tag hab ich mein Leben Dir geschenkt.

Das war einer dieser Tage an dem sich nichts mehr bewegt,

ja einer dieser Tage an dem die Zeit stillsteht.

Dieser eine Tag, der mich auf ewig begleitet und berührt im Oktober 2010.

(by @klixxcore)

Wörter

Wörter

Ich kann ganz gut mit Wörtern. Ich kann graue Floskeln durch verschmitzte Adjektive in farbenfrohe Sätze wandeln. Kann durch Wortstamm und Worttiefe, Themen sachgerecht behandeln.

Ich kann Beschreiben und Erklären. Kann Ausgeben und Verzehren. Kann Aufschreiben und Lesen und durch Gelesenes im Leben, Gedanken auch an Wünsche kleben.

Ein einzelnes Wort kann eine Waffe sein. Es kann Schmerz verursachen und Pein.

Das größte Waffenwort kennt jeder. Dieses scharfe Wort ist „Nein“.

Auch im Zusammenhang mit anderen kann man ein Nein nicht einfach wandeln.

Ein Nein, aber… kann es kleiden, denn nur das Nein ist sehr bescheiden.

Also verlange ich nach Wörtern, die mir das Wort näher erörtern.

Nach Sätzen die es füllen und so Wissen ums Wort hüllen um das Waffenwort als solches, diese Spitze eines Dolches, irgendwie noch zu entwaffnen, denn allein bleibt es nicht haften.

Ich vergesse dabei leider, dass die Sätze ums Wort Kleider und kein Kokon sind die es wandeln auf das das Nein wird anders handeln.

Ich kann ganz gut mit Wörtern. Ich kann Beschreiben und Erklären. Kann Ausgeben und Verzehren. Kann Aufschreiben und Lesen und durch Gelesenes im Leben, Gedanken auch an Wünsche kleben.

Ich wünschte Nein wäre das Wort, dass Du zu mir sagst. Aus Deinem Mund und hier vor Ort.

In Kleidern wie den folgenden:

„Nein, ich will nicht woanders hin. Ich möchte Dein sein. Jetzt. Sofort.“

Wörter. Ich kann ganz gut mit Wörtern.

(by @klixxcore)